Einführung

Sehestedt - Dorfübersicht

Dort, wo Eider und Kanal aufeinander treffen, liegt die Gemeinde Sehestedt mit den Ortsteilen Hammer, Hohenfelde, Feldscheide, Gruhl, Steinwarf und Freienberg. Der Ort, der erstmals 1282 urkundlich erwähnt wurde, entwickelte sich von einer Schutzburg an der Eider über das Gut Sehestedt zum heute rund 860 Einwohner zählenden Dorf mit vielfältigen Aktivitäten.

Die großzügige Hofanlage des Gutes mit dem 1728 erbauten Herrenhaus, dem Kavaliershaus, den unter Denkmalschutz stehenden reetgedeckten Scheunen und Stallungen prägt nach wie vor das Bild des Ortes. Den markantesten Punkt bildet jedoch die hoch über dem Kanalufer gelegene Kirche „Peter und Paul“, ein in seiner Schlichtheit beeindruckender Feldsteinbau romanischen Stils aus dem 13.Jahrhundert. Das stilvoll renovierte Pastorat mit Säulenumsäumten Eingang und Vorhalle und das Forsthaus liegen ebenfalls direkt am Kanal, der seit nunmehr 100 Jahren das Dorf Sehestedt in einen Nord- und Südteil schneidet.

So schwierig die Situation in dem geteilten Dorf für die Einwohner ist, so lockt doch die idyllische Lage an Eider und Kanal mit der ständig betriebenen Fähre zahlreiche Besucher und Ausflügler an. Sie genießen die ausgedehnten Spaziergänge im wunderschönen Sehestedter Forst und am Kanalufer mit Blick auf die vielen großen Schiffe und Fähren, die imposanten Kreuzfahrtschiffe, die kleinen Frachter und eleganten Sportboote.

Andere lockt der großzügige Freizeitpark am Kanal mit Aussichtspavillon, Grillanlage und zahlreichen Spiel- und Sporteinrichtungen. Nach einem ausgedehnten Ausflug kann man sich direkt im am Kanal gelegenen gastfreundlichen Imbiss mit Blick auf Fähre und Schiffe oder am gemütlichen Kamin im Landhaus Sehestedt mit Speisen und Getränken verwöhnen lassen. Gemütliche und gepflegte Unterkünfte für Urlauber bieten neben der Pension Sehestedt zahlreiche private Vermieter an.

Gepflegte Denkmäler erinnern an das Gefecht bei Sehestedt 1813, an die gefallenen beider Weltkriege und an die Während eines Manövers im Kanal verunglückten schottischen Soldaten.

Als aktueller Geheimtipp gilt zudem der Besuch des Dorfmuseums, das mittlerweile im frisch renovierten Pastorat untergebracht ist. Die interessante Ausstellung wurde von den Professoren am Historischen Seminar der Kieler Christian-Albrechts-Universität und Studentinnen und Studenten nach umfangreichen Recherchen und Gesprächen mit vielen Dorfbewohnern gestaltet. Ehrenamtliche Führer erläutern den wissbegierigen Besuchern gern die Hintergründe des gezeigten.