Entstehung der Sehestedter Highland-Games
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Fallschirmjägerunglück 1974
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Am
11. September 1974 kamen sechs junge schottische Fallschirmjäger
während der NATO-Übung „Bold Guard”
in der Nähe von Sehestedt auf tragische Weise ums Leben.
Ihnen zu Ehren wurde 1975 durch die Gemeinde Sehestedt auf
der Südseite des Nord-Ostsee-Kanals ein Gedenkstein aufgestellt.
Die überlebenden Kameraden des XV. Fallschirmjägerbataillons
kommen seitdem jedes Jahr im September nach Sehestedt, um
ihrer Toten zu gedenken und einen Kranz niederzulegen.
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Entstehung freundschaftlicher Kontakte
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Anfang
der 1980er Jahre übernahm Major Bobby Moore den Vorsitz
der schottischen Fallschirmspringerkameradschaft. Er organisierte
die Besuche der Schotten in Sehestedt sehr gewissenhaft und
belebte die Kontakte zur Bevölkerung mit vielen neuen
Ideen. Eine davon war die Mitnahme eines Pipers zu den Besuchen
in Sehestedt. Daraus entstand bald der Gedanke, eine ganze
Pipe Band einzuladen. Die Uddingston Strathclyde Pipe Band
ist seitdem fester Bestandteil des freundschaftlichen Kontaktes
zwischen Sehestedtern und Glasgowern. Über Jahre hinweg
hat sich der Kontakt zu festen und weit verzweigten Freundschaften
über Ländergrenzen und Sprachbarrieren hinaus entwickelt
und gefestigt. Man besucht sich gegenseitig, feiert zusammen
und pflegt den Kulturaustausch unter netten, gastfreundlichen
Menschen.
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Highland-Games in Sehestedt
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Anläßlich
einer Feier entstand aus einer Bierlaune zwischen Major Bobby
Moore, Pipe Major Brian Donnachie und Ortwin Fedders aus Sehestedt
heraus die Idee, richtige schottische Highland-Games in Sehestedt
durchzuführen. Gesagt – getan: Die Gemeinde Sehestedt,
allen voran die Bürgermeisterin Rita Koop und Ortwin Fedders,
wurde aktiv. Man organisierte, sammelte Spenden, improvisierte
und ließ dem Willen, aus reinem Vergnügen etwas ganz
neues zu schaffen, freien Lauf.
So wurden die ersten Sehestedter Highland-Games im Jahre 2001,
wenn auch in bescheidenem Rahmen, ein voller Erfolg. Viele ehrenamtliche
Helfer aus der Sehestedter Bevölkerung unterstützten
und trugen zum Erfolg entscheidend bei. Zur Überraschung
der Organisatoren kamen über 1.000 Zuschauer, die das ungewöhnliche
Spektakel sehen wollten und man hatte gemeinsam großen
Spaß.
Alle Beteiligten waren sich sofort einig: das wird wiederholt.
Allerdings lernt man aus Fehlern und beginnt, ehrgeizig zu werden.
Die Highland-Games sollten professioneller organisiert werden,
ohne der Gemeinde Sehestedt noch mehr Arbeit zuzumuten.
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IG Schotten Sehestedt
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Aus
diesem Grunde wurde 2002 die Interessengemeinschaft Schotten
Sehestedt (IG Schotten) gegründet, die von da an die Games
federführend organisiert, Spenden sammelt und ehrenamtliche
Helfer stellt. Die Spiele haben keinen kommerziellen Hintergrund
und werden aus reiner Freude an der Sache mit den Freunden aus
Schottland durchgeführt.
Es wird kein Eintritt verlangt, die Veranstaltung wird ausschließlich
durch Geld- und Sachspenden finanziert.
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Ihre Spende
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Spende, egal in welchem Umfang oder in welcher Form, hilft erheblich
bei dem Bemühen, Freundschaft, Völkerverständigung
und Kulturaustausch zu be- und voranzutreiben. Jeder Spender
wird ein Werbefeld auf einer großen Tafel bekommen, auf
dem die Zuschauer sehen, wer die Veranstaltung finanziert und
unterstützt hat.
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